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Der Verlust einer Brust durch eine Mastektomie ist für viele Frauen ein tief einschneidendes Erlebnis, sowohl körperlich als auch emotional. Eine Brustrekonstruktion nach einer Mastektomie kann Ihnen dabei helfen, wieder ein Stück Ganzheit zurückzugewinnen – in Ihrem eigenen Tempo und auf eine Weise, die zu Ihnen passt.
Der Verlust einer Brust durch eine Mastektomie ist für viele Frauen ein tief einschneidendes Erlebnis, sowohl körperlich als auch emotional. Eine Brustrekonstruktion nach einer Mastektomie kann Ihnen dabei helfen, wieder ein Stück Ganzheit zurückzugewinnen – in Ihrem eigenen Tempo und auf eine Weise, die zu Ihnen passt.
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Vielleicht stehen Sie gerade vor dieser Entscheidung oder haben diesen Weg bereits hinter sich. In beiden Fällen ist es ganz natürlich, sich zu fragen, wie sich Ihr Körpergefühl und Ihre Weiblichkeit verändern werden.
Brustkrebs gehört leider zu den häufigsten Erkrankungen bei Frauen. Neben der medizinischen Behandlung bleibt oft auch der Wunsch, sich im eigenen Körper wieder zuhause zu fühlen.
Die Brustrekonstruktion nach Brustkrebs ist heute ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Therapie. Sie kann dazu beitragen, äußere Veränderungen sanft auszugleichen und gleichzeitig inneres Gleichgewicht, Selbstvertrauen und Lebensqualität zu stärken.
Viele Frauen berichten, dass sie sich nach dem Brustaufbau wieder vollständiger und sicherer fühlen – nicht perfekt, aber wieder mehr sie selbst.
Jede Frau ist einzigartig und genauso individuell sollte auch der Weg der Brustrekonstruktion sein.
In der Regel erfolgt der Brustaufbau in zwei Schritten:
Ziel ist immer ein natürliches, harmonisches Ergebnis, mit dem Sie sich wohlfühlen können.
Brustaufbau mit Implantaten
Die Brustrekonstruktion mit Implantaten ist für viele Frauen ein schonender und bewährter Weg.
Je nach Ausgangssituation wird das Implantat über oder unter dem Brustmuskel eingesetzt, um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen.
Wenn die Haut nach der Mastektomie nicht ausreicht, kann sie mithilfe eines Expanders langsam gedehnt werden.
Ich verwende meist sogenannte Expanderprothesen, die zwei Funktionen in einem vereinen: Sie dehnen die Haut und ersetzen gleichzeitig das spätere Implantat.
Das bedeutet für Sie:
Kein zweiter großer Eingriff in Vollnarkose ist notwendig
Die Prothese wird nach der Operation in kleinen Schritten angepasst. Dafür wird sie etwa alle 1–2 Wochen mit Kochsalzlösung aufgefüllt, bis die gewünschte Brustgröße erreicht ist.
Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird nur noch ein kleiner Schlauch unter örtlicher Betäubung entfernt – ein kurzer, unkomplizierter Eingriff, nach dem Sie direkt wieder nach Hause gehen können.
Mit Expanderprothesen können zusätzliche Eingriffe vermieden werden. Gerade in einer ohnehin belastenden Zeit empfinden viele Patientinnen dies als große Erleichterung.
Beim Brustaufbau mit Eigengewebe wird Gewebe aus Ihrem eigenen Körper verwendet, meist aus dem Bauchbereich.
Diese Methode wird von vielen Frauen als besonders stimmig empfunden, da:
Gleichzeitig erfordert dieser Eingriff mehr Zeit und ist mit zusätzlichen Narben verbunden. Dennoch kann er für viele Patientinnen eine sehr erfüllende und nachhaltige Lösung darstellen.
Ob Implantat oder Eigengewebe – die richtige Entscheidung hängt immer von Ihrer persönlichen Situation ab:
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – sondern nur den Weg, der für Sie stimmig ist.
Nach einer brusterhaltenden Operation oder auch nach einer Rekonstruktion können kleine Unebenheiten entstehen.
Mit Lipofilling lassen sich diese sanft ausgleichen. Dabei wird körpereigenes Fett verwendet, um die Brustform weiter zu verfeinern und ein harmonisches Gesamtbild zu unterstützen.
Die Brustrekonstruktion mit Implantaten ist für viele Frauen ein schonender und bewährter Weg.
Je nach Ausgangssituation wird das Implantat über oder unter dem Brustmuskel eingesetzt, um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen.
Wenn die Haut nach der Mastektomie nicht ausreicht, kann sie mithilfe eines Expanders langsam gedehnt werden.
Ich verwende meist sogenannte Expanderprothesen, die zwei Funktionen in einem vereinen: Sie dehnen die Haut und ersetzen gleichzeitig das spätere Implantat.
Das bedeutet für Sie:
Kein zweiter großer Eingriff in Vollnarkose ist notwendig
Die Prothese wird nach der Operation in kleinen Schritten angepasst. Dafür wird sie etwa alle 1–2 Wochen mit Kochsalzlösung aufgefüllt, bis die gewünschte Brustgröße erreicht ist.
Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird nur noch ein kleiner Schlauch unter örtlicher Betäubung entfernt – ein kurzer, unkomplizierter Eingriff, nach dem Sie direkt wieder nach Hause gehen können.
Mit Expanderprothesen können zusätzliche Eingriffe vermieden werden. Gerade in einer ohnehin belastenden Zeit empfinden viele Patientinnen dies als große Erleichterung.
Beim Brustaufbau mit Eigengewebe wird Gewebe aus Ihrem eigenen Körper verwendet, meist aus dem Bauchbereich.
Diese Methode wird von vielen Frauen als besonders stimmig empfunden, da:
Gleichzeitig erfordert dieser Eingriff mehr Zeit und ist mit zusätzlichen Narben verbunden. Dennoch kann er für viele Patientinnen eine sehr erfüllende und nachhaltige Lösung darstellen.
Ob Implantat oder Eigengewebe – die richtige Entscheidung hängt immer von Ihrer persönlichen Situation ab:
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – sondern nur den Weg, der für Sie stimmig ist.
Nach einer brusterhaltenden Operation oder auch nach einer Rekonstruktion können kleine Unebenheiten entstehen.
Mit Lipofilling lassen sich diese sanft ausgleichen. Dabei wird körpereigenes Fett verwendet, um die Brustform weiter zu verfeinern und ein harmonisches Gesamtbild zu unterstützen.
Sie entscheiden, wann der richtige Moment für Ihren Brustaufbau ist:
Beides ist möglich. Wichtig ist, dass Sie sich bereit fühlen und die Entscheidung in Ruhe treffen können.
Auch die Brustwarze kann, wenn sie entfernt wurde, in einem weiteren Schritt rekonstruiert werden. Dies trägt oft entscheidend dazu bei, das Gesamtbild der Brust als vollständig wahrzunehmen.
Eine Mastektomie betrifft nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstbild, die Gefühle und oft auch das Vertrauen in den eigenen Körper.
Deshalb ist es mir besonders wichtig, Sie nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich zu begleiten – mit Zeit und einem offenen Ohr für Ihre Fragen und Sorgen.
Ein- oder beidseitige Brustentfernung oder Teilentfernung (BET)
Primärrekonstruktion (zeitgleich mit der Amputation) oder sekundär (Spätrekonstruktion)
Mit Eigengewebe oder Implantaten, Lipofilling bei BET
Eigengewebe 5-7 Stunden, Implantat 1 Stunde
Vollnarkose
Werden vollständig von der Krankenkasse übernommen
Eine Brustrekonstruktion nach Mastektomie kann ein bedeutender Schritt sein:
Hin zu mehr Wohlbefinden, Selbstvertrauen und einem neuen Körpergefühl.
Nicht Perfektion steht im Vordergrund, sondern dass Sie sich wieder wohl, sicher und ganz fühlen können.
Gerne begleite ich Sie auf diesem Weg und berate Sie individuell zu allen Möglichkeiten der Brustrekonstruktion.
In einem persönlichen Gespräch nehme ich mir Zeit – für Sie, Ihre Fragen und Ihre Wünsche.
Jede Frau muss für sich entscheiden und abwägen, ob eine Brustrekonstruktion in Frage kommt und welche Methode die sinnvollste für sie ist. Die Entscheidung sollte erst nach ausführlicher Aufklärung und Beratung durch einen Spezialisten im Bereich der onkologischen Brustchirurgie getroffen werden. Das ist deswegen so wichtig, da es sonst vorkommen kann, dass nicht alle Varianten zur Rekonstruktion besprochen werden, da der aufklärende Arzt nicht alle Methoden beherrscht. Lassen Sie sich alles erklären und nehmen Sie sich für die Entscheidung Zeit.
Diabetiker haben eine erhöhte Komplikationsrate, weswegen eine gute Einstellung des Blutzuckers wichtig ist. Der Langzeitzuckerwert HbA1c sollte zum Zeitpunkt der OP nicht über 7% liegen.
Da bei Rauchern ebenfalls ein erhöhtes Komplikationsrisiko besteht, sollte das Rauchen zumindest 2 Wochen vor und 3 Wochen nach der OP unterlassen werden.
Je nachdem, an welcher Stelle der Lappen entnommen wird, kann es zu Asymmetrien (Oberschenkel, Gesäß, Rücken) oder einer Bauchwandschwäche bei einem Unterbauchlappen mit zusätzlicher Muskelentnahme kommen. Bei allen Lappen kann es durch einen Gefäßverschluss zum Absterben des Lappengewebes kommen. An der Entnahmestelle entstehen ebenso Narben, die Sie stören könnten.
Das Ergebnis hängt wesentlich von der Erfahrung des Operateurs ab. Je routinierter er ist, desto geringer ist das Komplikationsrisiko.
Da es sich bei Implantaten um Fremdkörper handelt, kann es trotz guter Verträglichkeit zu einer Kapselfibrose kommen. Es bildet sich dabei eine Kapsel um das Implantat herum, welches sich im Verlauf des Lebens (kann Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern) verdickt und somit das Implantat zusammendrückt. Die Kapselfibrose führt zu einer Verhärtung und zu stechenden Schmerzen in der Brust. Mit einem MRT (Magnetresonanztomographie) kann eine Kapselfibrose festgestellt werden. Die Therapie ist ein Implantatwechsel und eine Entfernung der entstandenen Kapsel.
Eine weitere mögliche Komplikation ist die Implantatinfektion. Ist die Prothese infiziert, muss sie entfernt werden! Erst in einer 2. OP (nach Abheilen des Infektes) kann erneut ein Implantat eingesetzt werden.
Die Krebsoperation ist mit vielen Unsicherheiten und Ängsten verbunden. Es ist wichtig, dass Sie darüber reden und sich mit Menschen treffen, mit denen Sie sich austauschen können. Sie sind nicht alleine mit diesem Problem, es gibt viele Frauen, die ebenso darüber reden wollen. Ob in Selbsthilfegruppen, mit Familie oder Ihrem Bekanntenkreis. Die psychische Komponente spielt bei körperlichen Leiden eine wesentliche Rolle. Patientinnen, die es schaffen, das entstandene psychische Problem zu bewältigen, haben erfahrungsgemäß auch eine schnellere Heilungstendenz und einen kürzeren Krankenhausaufenthalt.
Ihr behandelnder Gynäkologe oder Onkologe wird Ihnen genaue Empfehlungen geben, wie Ihre individuelle Nachsorge aussieht. Im Regelfall werden Sie anfangs in kürzeren Intervallen (vierteljährlich), danach in längeren (halbjährlich und jährlich) sowohl klinisch als auch mittels bildgebender Diagnostik (Mammographie, MRT) untersucht. Die Notwendigkeit einer Chemo- und/oder Strahlentherapie richtet sich nach dem Histologiebefund. Ob und welche Art der Antihormontherapie notwendig ist, erfahren Sie ebenso von ihrem behandelnden Arzt.
Die Krankenkasse übernimmt alle Operationskosten, die infolge einer Brustkrebserkrankung entstehen. Ebenso fallen für Sie im Falle einer prophylaktischen (vorbeugender) Mastektomie bei genetischem Risiko keine Kosten an.
Um eine Testung auf Krankenkassenkosten durchführen zu können, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Im Falle eines Verdachtes leite ich Sie zu weiteren Schritten an. Nach Erhalt des Testergebnisses berate ich Sie gerne kompetent über mögliche Maßnahmen. Ich bin genetische Beraterin für erblichen Brust- und Eierstockkrebs und unterstütze Sie gerne bei Ihrer Entscheidungsfindung.